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Carry Trades - Reines Arbitrageinstrument oder ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Universität Bayreuth, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Zeitbombe am Kapitalmarkt" - "Carry Trades - a tsunami in the making". Dies sind Artikelüber-schriften renommierter Wirtschaftszeitungen. Viele Marktakteure scheinen derzeit eine Bedrohung im vermeintlichen Arbitrageinstrument des Carry Trades zu sehen. Kurz gesagt, entsteht ein (Devisen-) Carry Trade, wenn man in einem Land Geld billig leiht und es in einem anderen Land bei hoher Rendite investiert. Dieses Vorgehen hat 1998 unzählige Markt-akteure überrascht, als enorme Summen, welche Hedge Fonds und andere Akteure sich aus Japan geliehen haben, zurückgezahlt werden mussten und Aktien- sowie Devisenmärkte einbrachen. Derzeit befinden wir uns wieder in einer Krise (Subprime Krise), ausgelöst durch nicht zurückge-zahlte Kredite im amerikanischen Immobilienmarkt. Die Empfindlichkeit des Finanzmarktes scheint nun wieder ins Bewusstsein vielen Akteuren gerückt zu sein und sie erinnern sich an 1998 zurück, als sie viel Geld mit Carry Trades verloren haben. Ziel dieser Arbeit ist, einerseits einen detailierten Blick auf Risiken zu richten, die Carry Trader tragen und andererseits auf die Risiken, denen Volkswirtschaften dadurch ausgesetzt sind. Für ein besseres Verständnis wird in Kapital zwei die theoretische Funktionsweise der Devisenmärkte kurz anhand von Beispielen dargelegt. In Kapitel drei wird die Strategie des Carry Trades erst sys-tematisch erläutert und danach ein Beispiel einer real durchgeführten Transaktion der Deutschen Bank aufgezeigt. Kapitel vier analysiert mögliche Auswirkungen auf die Finanzmarktstabilität durch solche Taktiken. In Kapitel fünf werden wichtige Risikoeinflussfaktoren zusammengetragen, die einen Hinweis auf gefährliche Ausmaße von Carry Trades geben können.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Carry Trades - Reines Arbitrageinstrument oder ...
13,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 1,3, Universität Bayreuth, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Zeitbombe am Kapitalmarkt" - "Carry Trades - a tsunami in the making". Dies sind Artikelüber-schriften renommierter Wirtschaftszeitungen. Viele Marktakteure scheinen derzeit eine Bedrohung im vermeintlichen Arbitrageinstrument des Carry Trades zu sehen. Kurz gesagt, entsteht ein (Devisen-) Carry Trade, wenn man in einem Land Geld billig leiht und es in einem anderen Land bei hoher Rendite investiert. Dieses Vorgehen hat 1998 unzählige Markt-akteure überrascht, als enorme Summen, welche Hedge Fonds und andere Akteure sich aus Japan geliehen haben, zurückgezahlt werden mussten und Aktien- sowie Devisenmärkte einbrachen. Derzeit befinden wir uns wieder in einer Krise (Subprime Krise), ausgelöst durch nicht zurückge-zahlte Kredite im amerikanischen Immobilienmarkt. Die Empfindlichkeit des Finanzmarktes scheint nun wieder ins Bewusstsein vielen Akteuren gerückt zu sein und sie erinnern sich an 1998 zurück, als sie viel Geld mit Carry Trades verloren haben. Ziel dieser Arbeit ist, einerseits einen detailierten Blick auf Risiken zu richten, die Carry Trader tragen und andererseits auf die Risiken, denen Volkswirtschaften dadurch ausgesetzt sind. Für ein besseres Verständnis wird in Kapital zwei die theoretische Funktionsweise der Devisenmärkte kurz anhand von Beispielen dargelegt. In Kapitel drei wird die Strategie des Carry Trades erst sys-tematisch erläutert und danach ein Beispiel einer real durchgeführten Transaktion der Deutschen Bank aufgezeigt. Kapitel vier analysiert mögliche Auswirkungen auf die Finanzmarktstabilität durch solche Taktiken. In Kapitel fünf werden wichtige Risikoeinflussfaktoren zusammengetragen, die einen Hinweis auf gefährliche Ausmaße von Carry Trades geben können.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Wunderwerk Mensch 2 - Folgen 5-8
3,10 € *
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Das Wunderwerk Mensch ist eine Reise durch den menschlichen Körper im Zyklus eines Erdenlebens: Von unseren allerersten Anfängen, der Zeugung, Geburt, die ersten Babyjahre über unsere Kindheit und Pubertät, der Reifung und dem Alter bis zum Ende unseres menschlichen Daseins und führt uns ins Innere unseres Körpers. Spektakuläre Aufnahmen zeigen, wie er funktioniert, sich entwickelt und verändert, wie unsere Organe, unsere Sinne und unser Gehirn zusammenarbeiten. Die fantastische BBC-Film-Dokumentation macht die Einzigartigkeit des Homo Sapiens deutlich. 5. Das Superhirn Der Kopf ist heisser als der Rest des Körpers. Der Grund: Hier wird einfach mehr Energie verbraucht. Hier sitzt die Brain Power, das Supergehirn das den Menschen in seiner Blüte allen anderen Lebewesen überlegen macht. 100 Milliarden Neuronen feuern hier ständig elektrische Impulse, die sich mit einer ausgklügelten Chemie die Arbeit teilen. Beide regieren ein Universum, das speichert, steuert und sich auch noch ständig selbst hinterfragt, ganz zu schweigen von seinem unermüdlichen Forscherdrang, der auch vor dem Gehirn selbst nicht halt macht. Natürlich sehen wir nicht durch unsere Augen - nein, die Bilder entstehen erst so richtig im Gehirn. Mit Hören, Fühlen, Riechen ist es nicht viel anders. Funktioniert alles normal, sind wir erwachsen. Aber was ist schon normal? 6. Für immer jung Schön - oder schrecklich - wär's ja. Aber warum wir altern und wie das in unserem Körper passiert wissen wir noch nicht so genau. Veränderungen des Sehvermögens sowie der Haut und natürlich die grauen Haare sind untrügliche Anzeichen dafür, daß auch der Mensch älter wird. Und mag er sich auch noch soviel Mühe geben, den Alterungsprozeß hinauszuzögern, es ist verlorene Liebesmüh. Die Haut wird um 25% dünner, die Östrogen/Testeron-Bilanz der beiden Geschlechter gerät durcheinander, es teilen sich nicht mehr so viele Zellen und auch die Knochen werden brüchiger. Die Informationen aus der Aussenwelt kommen über die Sinnesorgane immer dürftiger - Schwerstarbeit für's Gehirn! Obwohl die Lebenserwartung allein im 20. Jahrhundert kräftig gestiegen ist, wird es kein ewiges Leben in diesem Leben geben. Warum? Einige Gründe zeigt dieser Film. 7. Im Angesicht des Todes Der Tod ist Teil des Lebens - aber eigentlich wollen wir mit diesem Teil nichts zu tun haben. Er ist sicher eines der großen Themen, die unsere Gesellschaft tabuisiert und verdrängt. Unwiderruflich ist der Tod aber das Ende des Lebenszyklus eines jeden von uns. Im Angesicht des Todes setzt sich offen mit diesem Thema auseinander. Der Film zeigt nicht nur den biologischen Prozess des Sterbens, sondern erzählt auch die Geschichte eines Menschen, der sich der Unvermeidbarkeit des Todes stellt und bewusst Abschied vom Leben nimmt. 8. Making of - Aus der Trickkiste der Filmemacher Unser biologisches Innenleben wird von unserem größten Organ, der Haut feinsäuberlich vor unseren Augen verborgen. Es bedarf neuester endoskopischer Kameratechnik, um durch Röhrensysteme unseres Arterien- und Venensystems zu sausen oder vor Ort die Befruchtung eines weiblichen Eies zu filmen. Mikroskopisch kleine Welten werden durch modernste Mikroskop-Technik und digitale Animation für unsere Sinne erfahrbar. Scanning und Morphing-Techniken machen Bewegungs- und Zeitabläufe deutlich. In bester BBC-Tradition haben sich die Filmemacher größte Mühe gegeben. Die Zielsetzung: Das Wunderwerk Mensch zu entdecken und uns bewußter zu machen. Ist doch unser Körper und Geist das größte Geschenk und Kapital, das jeder auf seinen Lebensweg mitbekommen hat.

Anbieter: reBuy
Stand: 14.12.2019
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Monströse Versprechen
27,80 € *
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Donna Haraways interdisziplinär wirkmächtige Arbeiten bilden ein Schnittfeld aus feministischer Erkenntnis kritik, Cultural Studies, politischer Theorie und Biowissenschaften. So genial wie subversiv sägt sie an Forschung und Praxis prägenden Gewissheiten. Kühn und mit viel Spielwitz empfiehlt sie, die "Grenzlinien des Alltags neu zu ziehen" und die Verantwortung für Wissenschafts- und Technologieverhältnisse zu übernehmen. "Medizin, Geschlecht und multinationales Kapital verschmelzen zu einem einzigen Alptraum": Haraway plädierte schon 1984 dafür, die "Gentechnologie sozialistisch-feministisch zu unterwandern" und sich in den "Grenzkrieg" um das Verhältnis von Organismus und Maschine einzumischen.Konsequent kämpft sie gegen die Geschichtslosigkeit der Technologiekultur. In Umbrüchen wird es möglich, die Restaurierung von Herrschaft zu unterbrechen, die stützenden Strukturen anzugreifen und als veränderbare Praxen zu fassen, statt von fertigen Einheiten auszugehen. Haraway ruft dazu auf, das der kapitalistischen Inbetriebnahme geschuldete Ausmaß an Unterdrückung und die darin steckende Gewalt gegen Frauen offensiv zu beantworten. Das Einreißen der Grenzen zwischen Natürlichem und Technisch/Künstlichem kann Erleichterung bringen, wo in den alten Grenzen Herrschaft befestigt ist.Die Lust am Spiel und wie sie Veränderbarkeit als Resultat und Voraussetzung allen Erkennens auffasst, macht Haraway einzigartig. Denkrichtungen, die das 'Post' als ihr Markenzeichen ausgeben, suchen sie als Ahnfrau zu vereinnahmen, fokussieren jedoch nur auf das Symbolische oder die Sprache, Wissenschaft oder Geschlecht usw. und verpassen damit die kulturrevolutionäre Dynamik der marxistischen Feministin. Haraway selbst schreibt: "Verspieltheit, Beweglichkeit, mehr sein, als wir zu sein glauben, diskursive Konstitutionen, die Unerwartetheit von Sprache und Körper, das sind Dinge, um die es mir in meiner Arbeit geht. Aber ich will nicht, dass die Aneignung meiner Arbeit in verantwortungsloses Freispiel, in Postmodernismus im groben und vulgären Sinn abdriftet. Da sind mir die kontaminierten ethischen Kategorien wesentlich lieber als diese Rezeption."Mehr denn je brauchen wir Denkerinnen wie Donna Haraway. Darum erscheint jetzt diese erweiterte Neuausgabe unseres Klassikers "Monströse Versprechen". Die Texte sind neu durchgesehen und ergänzt um drei aktuellere Essays - zu Genfetischismus (2001), zu Geschlecht/Gender/Genre und zu 'Making Kin' (2016) - sowie eine neue Einführung von Frigga Haug.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Monströse Versprechen
27,00 € *
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Donna Haraways interdisziplinär wirkmächtige Arbeiten bilden ein Schnittfeld aus feministischer Erkenntnis kritik, Cultural Studies, politischer Theorie und Biowissenschaften. So genial wie subversiv sägt sie an Forschung und Praxis prägenden Gewissheiten. Kühn und mit viel Spielwitz empfiehlt sie, die "Grenzlinien des Alltags neu zu ziehen" und die Verantwortung für Wissenschafts- und Technologieverhältnisse zu übernehmen. "Medizin, Geschlecht und multinationales Kapital verschmelzen zu einem einzigen Alptraum": Haraway plädierte schon 1984 dafür, die "Gentechnologie sozialistisch-feministisch zu unterwandern" und sich in den "Grenzkrieg" um das Verhältnis von Organismus und Maschine einzumischen.Konsequent kämpft sie gegen die Geschichtslosigkeit der Technologiekultur. In Umbrüchen wird es möglich, die Restaurierung von Herrschaft zu unterbrechen, die stützenden Strukturen anzugreifen und als veränderbare Praxen zu fassen, statt von fertigen Einheiten auszugehen. Haraway ruft dazu auf, das der kapitalistischen Inbetriebnahme geschuldete Ausmaß an Unterdrückung und die darin steckende Gewalt gegen Frauen offensiv zu beantworten. Das Einreißen der Grenzen zwischen Natürlichem und Technisch/Künstlichem kann Erleichterung bringen, wo in den alten Grenzen Herrschaft befestigt ist.Die Lust am Spiel und wie sie Veränderbarkeit als Resultat und Voraussetzung allen Erkennens auffasst, macht Haraway einzigartig. Denkrichtungen, die das 'Post' als ihr Markenzeichen ausgeben, suchen sie als Ahnfrau zu vereinnahmen, fokussieren jedoch nur auf das Symbolische oder die Sprache, Wissenschaft oder Geschlecht usw. und verpassen damit die kulturrevolutionäre Dynamik der marxistischen Feministin. Haraway selbst schreibt: "Verspieltheit, Beweglichkeit, mehr sein, als wir zu sein glauben, diskursive Konstitutionen, die Unerwartetheit von Sprache und Körper, das sind Dinge, um die es mir in meiner Arbeit geht. Aber ich will nicht, dass die Aneignung meiner Arbeit in verantwortungsloses Freispiel, in Postmodernismus im groben und vulgären Sinn abdriftet. Da sind mir die kontaminierten ethischen Kategorien wesentlich lieber als diese Rezeption."Mehr denn je brauchen wir Denkerinnen wie Donna Haraway. Darum erscheint jetzt diese erweiterte Neuausgabe unseres Klassikers "Monströse Versprechen". Die Texte sind neu durchgesehen und ergänzt um drei aktuellere Essays - zu Genfetischismus (2001), zu Geschlecht/Gender/Genre und zu 'Making Kin' (2016) - sowie eine neue Einführung von Frigga Haug.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Politikvermittlung in der Demokratie
18,99 € *
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Abstracts: Stefan Marschall/Ralph Weiß: Politikvermittlung in der repräsentativen Demokratie Politikvermittlung als reziproker Prozess zwischen der Gesellschaft und dem politisch-administrativen System ist ein elementarer Bestandteil der repräsentativen Demokratie. Sie wird herausgefordert durch die gesellschaftliche Heterogenisierung und ein Schrumpfen der Spielräume politischer Akteure. Wenn die politischen Eliten hierauf mit über die Massenmedien verbreiteter Symbolpolitik reagieren, droht sich Politikvermittlung zur einseitigen "top down"-Kommunikation zu verengen. Dem wirken aber die konkurrenzbedingte Unabhängigkeit von Medien sowie neue Formen der "bottom up"-Präferenzvermittlung entgegen. Constituting a reciprocal process between the society and the political-administrative system, political communication constitutes a substantial component of representative democracy. Political communication is challenged by processes of societal heterogenization and the shrinking room for maneuver of political actors. If political elites react upon this with symbolic politics disseminated via mass media, political communication is in the danger of being narrowed down to top-down communication. However, the competition-based independence of media as well as new forms of bottom-up preference communication counteract these tendencies. Oskar Niedermayer: Politische Kommunikation durch Parteien in Wahlkämpfen Aus der Sicht des Wahlkampfmanagements der Parteien sind Wahlkämpfe persuative politische Kommunikationsprozesse, in denen versucht werden muss, die eigenen Stammwähler zu mobilisieren und die wechselbereiten Wähler auf die eigene Seite zu ziehen. Der Beitrag analysiert die verschiedenen Strategien und Instrumente, mit denen durch direkte und indirekte - d.h. vor allem durch die Medien vermittelte - Kommunikation den Wählern von der eigenen Partei und ihrem Spitzenkandidaten ein positives und vom politischen Gegner ein negatives Bild vermittelt werden soll, und geht auf die längerfistigen Veränderungen der Wahlkampfkommunikation ein. The campaign managements of the parties see electoral campaigns as persuasive political communication processes to mobilize the own loyal voters and to convict floating voters. The article analyses the different strategies and instruments which are used in direct and indirect communication processes with the voters to mediate a positive image of the own party and its frontrunner and a negative image of the political opponents. In addition, the long-term processes of change in electoral communication are discussed. Patrick Donges: Die Rolle der Massenmedien bei der Politivermittlung Politikvermittlung ist keine einfache Abbildung der Politik, sondern eine Form der Interaktion. Wie kein anderes Vermittlungssystem können Massenmedien alle Teile der Gesellschaft erreichen und dort Anschlusskommunikation auslösen. Dabei sind jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Medientypen zu beachten. The mediation of policy is not a simple reproduction, but a form of interaction. Like no other communication system, mass media are able to reach all parts of society and initiate follow-up communication. However, the differences between the different types of media have to be taken into account. Christoph Bieber: Aktuelle Formen der Politik(v)ermittlung im Internet Bei aktuellen Formen der Politikvermittlung im Internet lassen sich grob drei Gruppen unterscheiden. Den "klassischen" Formen der Politikvermittlung durch politische Akteure in Richtung der Bürgerschaft stehen längst Beiträge in der entgegengesetzten Kommunikationsrichtung gegenüber. Dabei werden Parteien, Parlamente oder Regierungen zum Adressat direkter politischer Meinungsäußerungen durch unterschiedliche gesellschaftliche Akteure. Schließlich entstehen allmählich auch gemeinschaftliche Formen von "Politikermittlung", die sich auf Online-Plattformen in Gestalt einer Kollaboration zwischen Bürgerschaft und Politik realisieren lassen und dabei künftig stark auf datenorientierte Formen politischer Kommunikation zugreifen werden. Contemporary formats of communicative mediation of politics on the Internet can be divided into three types. Political actors (i.e. parties, parliaments, governments) adress citizens in rather conventional formats of political communication (Party Websites, Online-Campaigning, Social Networks) and try to stay in control of their messages. Meanwhile, active citizens have started to reverse the typical top-down flow of information, using the web as a platform for formulating and articulating their arguments, directing them towards political actors. Furthermore, a rather innovative type of collaborative political communication can be identified where institutional political actors and citizens meet and cooperate in online-based dialog platforms. Future examples of communicative mediation of politics will be closely connected to social networks as well as to data-driven formats of public communication. Christian Stock: Politikvermittlung und internationale Beziehungen: Vermittlungshindernisse Die Phänomene in den internationalen Beziehungen werden zunehmend wichtiger für den Alltag der Menschen. Zugleich bringt ihre zunehmende Komplexität die Gefahr mit sich, dass das hierfür notwendige analytische Verständnis und damit eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die demokratische Gesellschaft erodieren. Der Beitrag diskutiert mögliche Verständnisprobleme in diesem Bereich, die sowohl aus den internationalen Beziehungen als Gegenstand als auch aus der dazugehörigen wissenschaftlichen Disziplin der Internationalen Beziehungen resultieren. The phenomena of the international affairs attain more and more relevance for everyday life. Simultaneously, the increasing complexity of the matter jeopardizes the analytical capacity to understand these phenomena which is necessary for reasonable democratic decision-making. The article discusses possible obstacles for a proper understanding of international politics, deriving both from the subject matter of international affairs and from the International Relations as a scientific discipline. Uwe Stegenwallner: Das Parlament als Gegenstand und Ort politischer Bildung. Zur Bedeutung von Parlamentsrollenspielen in der politischen Bildung am Beispiel des Niedersächsischen Landtages Eine Demokratie kann sich nur stabil weiterentwickeln, wenn die Bürgerinnen und Bürger die politischen und parlamentarischen Entscheidungsprozesse verstehen, diese beurteilen können und die Fähigkeit entwickeln sich aktiv zu beteiligen. Politische Bildung muss dazu beitragen, junge Menschen in diesem Sinne zu befähigen. Exemplarisch wird ein Parlamentsrollenspiel im Niedersächsischen Landtag mit entsprechenden pädagogischen Potentialen vorgestellt. Abschließend wird für eine ganzheitliche Institutionen- und Parlamentsdidaktik plädiert, die sowohl zielgruppen- als auch kompetenzorientierte Konzepte entwickelt und evaluiert. The stability and the development of a democracy requires citizens being able to understand political and parliamentary processes and form their own opinion of these decisions. Moreover, they need the ability to participate in the political system. Political education has to qualify young people in this respect. This paper describes a showcase roleplay taking place in the parliament of the German state of Lower Saxony that has the educational potential to develop these abilities. Finally, the author argues for an integrated principle of teaching the subject matter "political institutions and parliaments". Didactics should be based on the development as well as on the evaluation of concepts that are aligned with individual target groups and skills. Anette Kammertöns: "Welche Bildung darf es sein?" Überlegungen zu einer "besseren" politisch-ökonomisch-sozialwissenschaftlichen Bildung Die Debatte über die Verankerung einer ökonomischen Bildung in allgemeinbildenden Schulen wird zur Zeit wieder sehr kontrovers geführt. Die Institutionalisierungsvarianten reichen von der Forderung nach einem eigenständigen Schulfach "Ökonomie" mit entsprechenden Kompetenzmodellen für Schulen und Hochschulen bis zu einer Einbettung der ökonomischen Bildung in eine sozialwissenschaftliche Bildung. Der Beitrag unterzieht die Einwände gegen ein eigenständiges Fach "Ökonomie", wie sie von fünf Professorinnen und Professoren in einer Kurzexpertise gegen ein vorliegendes Gutachten von vier Wirtschaftswissenschaftlern und -didaktikern formuliert worden sind, einer kritischen Prüfung und fordert eine fundiertere und konstruktivere Diskussion der Frage nach der Fach- und Unterrichtsgestaltung von ökonomischen Bildungsprozessen. The debate on anchoring economic education in the curriculum of schools dedicated to general education whas currently become strongly controversial once more. Variants of institutionalisation range from demands for the introduction of an independent subject "economy" with its own model of competency in schools, colleges and universities, to embedment of economic education into the general discipline of social sciences education. This paper is dedicated to the objections against an autonomous discipline of "economics" as formulated by five professors in a short critical statement against a current report submitted by four scientists of economics and didactics of economics and calls for a more solidly founded and constructive discussion of the technical and instructional aspects inherent to the process of developing educational models for the discipline of economic education. Monika Oberle: Determinanten von Politikkenntnissen bei Schülerinnen und Schülern am Beispiel der Europäischen Union Politische Kenntnisse der Bürger/innen gelten als ein bedeutendes Element ihrer politischen Kompetenz, weshalb die weitreichenden Defizite ihrer empirischen Erforschung überraschen. Die hier vorgestellte Studie untersucht das objektive und subjektive (auf Selbsteinschätzung beruhende) politische Wissen über die Europäische Union bei Schüler/innen zweier Sekundarstufen mittels latenter Modellierung. Untersucht wird der Einfluss verschiedener Prädiktoren auf beide Wissenstypen, darunter Geschlecht, kulturelles Kapital, Migrationshintergrund, Nachrichtenkonsum, Unterrichtsklima sowie Einstellungen zur EU. In spite of its widely accepted salience as an element of political competency, the empirical investigation of political knowledge is less developed than one might expect. The study presented focuses on political knowledge of German secondary school pupils, looking at both their objective and subjective (perceived, self-evaluated) knowledge of the European Union, using a latent modelling approach. The potential influence of various predicators on both types of knowledge is being looked at, among which gender, cultural capital, migration background, news consumption, class climate and attitudes towards the EU.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Politikvermittlung in der Demokratie
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Abstracts: Stefan Marschall/Ralph Weiß: Politikvermittlung in der repräsentativen Demokratie Politikvermittlung als reziproker Prozess zwischen der Gesellschaft und dem politisch-administrativen System ist ein elementarer Bestandteil der repräsentativen Demokratie. Sie wird herausgefordert durch die gesellschaftliche Heterogenisierung und ein Schrumpfen der Spielräume politischer Akteure. Wenn die politischen Eliten hierauf mit über die Massenmedien verbreiteter Symbolpolitik reagieren, droht sich Politikvermittlung zur einseitigen "top down"-Kommunikation zu verengen. Dem wirken aber die konkurrenzbedingte Unabhängigkeit von Medien sowie neue Formen der "bottom up"-Präferenzvermittlung entgegen. Constituting a reciprocal process between the society and the political-administrative system, political communication constitutes a substantial component of representative democracy. Political communication is challenged by processes of societal heterogenization and the shrinking room for maneuver of political actors. If political elites react upon this with symbolic politics disseminated via mass media, political communication is in the danger of being narrowed down to top-down communication. However, the competition-based independence of media as well as new forms of bottom-up preference communication counteract these tendencies. Oskar Niedermayer: Politische Kommunikation durch Parteien in Wahlkämpfen Aus der Sicht des Wahlkampfmanagements der Parteien sind Wahlkämpfe persuative politische Kommunikationsprozesse, in denen versucht werden muss, die eigenen Stammwähler zu mobilisieren und die wechselbereiten Wähler auf die eigene Seite zu ziehen. Der Beitrag analysiert die verschiedenen Strategien und Instrumente, mit denen durch direkte und indirekte - d.h. vor allem durch die Medien vermittelte - Kommunikation den Wählern von der eigenen Partei und ihrem Spitzenkandidaten ein positives und vom politischen Gegner ein negatives Bild vermittelt werden soll, und geht auf die längerfistigen Veränderungen der Wahlkampfkommunikation ein. The campaign managements of the parties see electoral campaigns as persuasive political communication processes to mobilize the own loyal voters and to convict floating voters. The article analyses the different strategies and instruments which are used in direct and indirect communication processes with the voters to mediate a positive image of the own party and its frontrunner and a negative image of the political opponents. In addition, the long-term processes of change in electoral communication are discussed. Patrick Donges: Die Rolle der Massenmedien bei der Politivermittlung Politikvermittlung ist keine einfache Abbildung der Politik, sondern eine Form der Interaktion. Wie kein anderes Vermittlungssystem können Massenmedien alle Teile der Gesellschaft erreichen und dort Anschlusskommunikation auslösen. Dabei sind jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Medientypen zu beachten. The mediation of policy is not a simple reproduction, but a form of interaction. Like no other communication system, mass media are able to reach all parts of society and initiate follow-up communication. However, the differences between the different types of media have to be taken into account. Christoph Bieber: Aktuelle Formen der Politik(v)ermittlung im Internet Bei aktuellen Formen der Politikvermittlung im Internet lassen sich grob drei Gruppen unterscheiden. Den "klassischen" Formen der Politikvermittlung durch politische Akteure in Richtung der Bürgerschaft stehen längst Beiträge in der entgegengesetzten Kommunikationsrichtung gegenüber. Dabei werden Parteien, Parlamente oder Regierungen zum Adressat direkter politischer Meinungsäußerungen durch unterschiedliche gesellschaftliche Akteure. Schließlich entstehen allmählich auch gemeinschaftliche Formen von "Politikermittlung", die sich auf Online-Plattformen in Gestalt einer Kollaboration zwischen Bürgerschaft und Politik realisieren lassen und dabei künftig stark auf datenorientierte Formen politischer Kommunikation zugreifen werden. Contemporary formats of communicative mediation of politics on the Internet can be divided into three types. Political actors (i.e. parties, parliaments, governments) adress citizens in rather conventional formats of political communication (Party Websites, Online-Campaigning, Social Networks) and try to stay in control of their messages. Meanwhile, active citizens have started to reverse the typical top-down flow of information, using the web as a platform for formulating and articulating their arguments, directing them towards political actors. Furthermore, a rather innovative type of collaborative political communication can be identified where institutional political actors and citizens meet and cooperate in online-based dialog platforms. Future examples of communicative mediation of politics will be closely connected to social networks as well as to data-driven formats of public communication. Christian Stock: Politikvermittlung und internationale Beziehungen: Vermittlungshindernisse Die Phänomene in den internationalen Beziehungen werden zunehmend wichtiger für den Alltag der Menschen. Zugleich bringt ihre zunehmende Komplexität die Gefahr mit sich, dass das hierfür notwendige analytische Verständnis und damit eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die demokratische Gesellschaft erodieren. Der Beitrag diskutiert mögliche Verständnisprobleme in diesem Bereich, die sowohl aus den internationalen Beziehungen als Gegenstand als auch aus der dazugehörigen wissenschaftlichen Disziplin der Internationalen Beziehungen resultieren. The phenomena of the international affairs attain more and more relevance for everyday life. Simultaneously, the increasing complexity of the matter jeopardizes the analytical capacity to understand these phenomena which is necessary for reasonable democratic decision-making. The article discusses possible obstacles for a proper understanding of international politics, deriving both from the subject matter of international affairs and from the International Relations as a scientific discipline. Uwe Stegenwallner: Das Parlament als Gegenstand und Ort politischer Bildung. Zur Bedeutung von Parlamentsrollenspielen in der politischen Bildung am Beispiel des Niedersächsischen Landtages Eine Demokratie kann sich nur stabil weiterentwickeln, wenn die Bürgerinnen und Bürger die politischen und parlamentarischen Entscheidungsprozesse verstehen, diese beurteilen können und die Fähigkeit entwickeln sich aktiv zu beteiligen. Politische Bildung muss dazu beitragen, junge Menschen in diesem Sinne zu befähigen. Exemplarisch wird ein Parlamentsrollenspiel im Niedersächsischen Landtag mit entsprechenden pädagogischen Potentialen vorgestellt. Abschließend wird für eine ganzheitliche Institutionen- und Parlamentsdidaktik plädiert, die sowohl zielgruppen- als auch kompetenzorientierte Konzepte entwickelt und evaluiert. The stability and the development of a democracy requires citizens being able to understand political and parliamentary processes and form their own opinion of these decisions. Moreover, they need the ability to participate in the political system. Political education has to qualify young people in this respect. This paper describes a showcase roleplay taking place in the parliament of the German state of Lower Saxony that has the educational potential to develop these abilities. Finally, the author argues for an integrated principle of teaching the subject matter "political institutions and parliaments". Didactics should be based on the development as well as on the evaluation of concepts that are aligned with individual target groups and skills. Anette Kammertöns: "Welche Bildung darf es sein?" Überlegungen zu einer "besseren" politisch-ökonomisch-sozialwissenschaftlichen Bildung Die Debatte über die Verankerung einer ökonomischen Bildung in allgemeinbildenden Schulen wird zur Zeit wieder sehr kontrovers geführt. Die Institutionalisierungsvarianten reichen von der Forderung nach einem eigenständigen Schulfach "Ökonomie" mit entsprechenden Kompetenzmodellen für Schulen und Hochschulen bis zu einer Einbettung der ökonomischen Bildung in eine sozialwissenschaftliche Bildung. Der Beitrag unterzieht die Einwände gegen ein eigenständiges Fach "Ökonomie", wie sie von fünf Professorinnen und Professoren in einer Kurzexpertise gegen ein vorliegendes Gutachten von vier Wirtschaftswissenschaftlern und -didaktikern formuliert worden sind, einer kritischen Prüfung und fordert eine fundiertere und konstruktivere Diskussion der Frage nach der Fach- und Unterrichtsgestaltung von ökonomischen Bildungsprozessen. The debate on anchoring economic education in the curriculum of schools dedicated to general education whas currently become strongly controversial once more. Variants of institutionalisation range from demands for the introduction of an independent subject "economy" with its own model of competency in schools, colleges and universities, to embedment of economic education into the general discipline of social sciences education. This paper is dedicated to the objections against an autonomous discipline of "economics" as formulated by five professors in a short critical statement against a current report submitted by four scientists of economics and didactics of economics and calls for a more solidly founded and constructive discussion of the technical and instructional aspects inherent to the process of developing educational models for the discipline of economic education. Monika Oberle: Determinanten von Politikkenntnissen bei Schülerinnen und Schülern am Beispiel der Europäischen Union Politische Kenntnisse der Bürger/innen gelten als ein bedeutendes Element ihrer politischen Kompetenz, weshalb die weitreichenden Defizite ihrer empirischen Erforschung überraschen. Die hier vorgestellte Studie untersucht das objektive und subjektive (auf Selbsteinschätzung beruhende) politische Wissen über die Europäische Union bei Schüler/innen zweier Sekundarstufen mittels latenter Modellierung. Untersucht wird der Einfluss verschiedener Prädiktoren auf beide Wissenstypen, darunter Geschlecht, kulturelles Kapital, Migrationshintergrund, Nachrichtenkonsum, Unterrichtsklima sowie Einstellungen zur EU. In spite of its widely accepted salience as an element of political competency, the empirical investigation of political knowledge is less developed than one might expect. The study presented focuses on political knowledge of German secondary school pupils, looking at both their objective and subjective (perceived, self-evaluated) knowledge of the European Union, using a latent modelling approach. The potential influence of various predicators on both types of knowledge is being looked at, among which gender, cultural capital, migration background, news consumption, class climate and attitudes towards the EU.

Anbieter: buecher
Stand: 14.12.2019
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Options on Futures: New Trading Strategies
140,00 CHF *
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Aufgrund der erhöhten Marktvolatilität und der wachsenden Kapitalmärkte sind Optionen auf Terminkontrakte zu einem sehr beliebten Finanzinstrument geworden. Mit ihrer Hilfe können Händler von Schwankungen bei grösseren Indizes, festverzinslichen Wertpapieren und Devisen profitieren, indem sie wenig Kapital mit einer grossen Hebelwirkung einsetzen. Gleichzeitig sind Futures-Optionen ein hervorragendes Instrument zur Risikoabsicherung für Kapitalmarktinvestitionen. Dieses Buch erklärt, wie dieses beliebte, aber äusserst komplexe Finanzinstrument funktioniert, und wie man es mit den neuesten Strategien und Techniken gewinnbringend einsetzt. Die Autoren, anerkannte Experten auf diesem Gebiet, diskutieren hier die wichtigsten Trades, wie z.B. kombinierte Optionsstrategien (Credit-, Time- und Ratio-Spreads. Darüber hinaus erläutern sie ausführlich, wie man wichtige Indikatoren, wie z.B. die Put-Call-Ratio (Verhältnis von Kauf- und Verkaufsoptionen für einen Wert) nutzt, die Marktstimmu ng beurteilt und überbewertete Optionen erkennt. 'Options on Futures' ist ein umfassender und praktischer Leitfaden für den richtigen Umgang mit Futures-Optionen. Zu diesem Buch ist auch ein Arbeitsbuch erhältlich, das den Stoff anhand praxisnaher Übungen vertieft und eine Fülle von Tipps und Ratschlägen bietet zu Bewertung, Kauf und Timing im Futures-Optionshandel. Increased marketplace volatility and the expanding size of capital markets have led to an explosion of interest in options on futures. What makes these instruments so attractive is that they allow traders to profit from movements in the markets using little up-front capital and plenty of leverage. At the same time, they provide an excellent hedge against the risks associated with capital market investments. This book demystifies these notoriously difficult-to-understand instruments and provides state-of-the-art strategies and tools for making the most of options on futures. John F. Summa (New Haven, CT) is a CTA and cofounder of OptionsNerd.com, an online service providing market commentary, trading advisories, and assistance with trading system development. Jonathan Lubow (Randolph, NJ) is cofounder and Vice President of Trader s Edge, a futures and options brokerage.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.12.2019
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Post Merger Integration
17,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Universität Kassel, Veranstaltung: Grund- und Integrationsmodul im Masterstudium, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz der anhaltend angespannten Lage am Finanzmarkt sowie der äusserst restriktiven Kreditvergabehaltung vieler Geschäftsbanken sind vereinzelt Mergers & Acquisitions (M&A) Transaktionen zu beobachten. Nicht zuletzt die Vorstandsvorsitzenden der Akquisiteure werden deswegen in der Fachpresse als mutig bezeichnet, nehmen sie doch Kapital in die Hand und investieren ungeachtet der aktuell düsteren Wirtschaftsprognosen. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass diese Manager bedacht vorgehen und antizyklisch, d. h. gegen den allgemeinen Markttrend, agieren. In der jetzigen volkswirtschaftlichen Lage ist eine Vielzahl von Unternehmen unterbewertet und zu einem Bruchteil des Preises zu haben, wie er vor der Krise vorzufinden war. So greifen im Speziellen die Unternehmen zu, denen es aus der Natur der Branche heraus vergönnt ist, intern zu wachsen. Jedoch folgt nach der Planung sowie Durchführung der Transaktion der wesentlich gewichtigere Teil innerhalb eines Akquisitionsprozesses: die Post Merger Integration (PMI). 'Making acquisitions work is the last great managerial challenge of the 21st century.' So legen Studien nahe, dass die Gestaltung der Integration als der gewichtigste Erfolgsfaktor einer fruchtbaren M&A Transaktion anzusehen ist. Letztlich scheitern die meisten Unternehmenskäufe eben an diesem Punkt , sodass die angestrebten Cash Flows, bspw. aufgrund des Nichtrealisierens von Synergien, als zu optimistisch anzusehen sind und der Kaufpreis somit im Nachhinein betrachtet zu hoch ausgefallen ist. Um die Integration des hinzugekauften Unternehmens dennoch erfolgreich umzusetzen, bedarf es einer ausführlichen Planung sowie Analyse der entscheidenden Erfolgskomponenten. Vor allem ist darauf zu achten, dass die betroffenen Mitarbeiter informiert sowie in die Integration aktiv miteinbezogen werden. Denn die grösste Barriere innerhalb des Integrationsprozesses, wie näher zu erläutern sein wird, stellt das Nichterreichen von Mitarbeitern dar. Schliesslich verleitet die Ungewissheit hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des neu geschaffenen Gesamtunternehmens viele leitenden Angestellten zum Wechsel.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.12.2019
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